Mein Arbeitsplatz

So sieht aktuell der Platz aus, an dem ich meine Mandalas und Mandala-Steine punkte.

 

Sehr wichtig ist für mich Tageslicht, daher steht mein Tisch direkt vor dem Fenster. Abends nutze ich eine Tageslichtlampe und zusätzlich ein Spotlight mit Schwanenhals, damit ich das Licht in einen guten Einfallwinkel zu meinem Kunstwerk stellen kann.

 

Zusätzlich nutze ich eine Lupe, um auch die kleinsten Details zu sehen. Auch in der Lupe sind kleine LED-Lampen* eingebaut.

 

In meinem Instagram-Account gebe ich übrigens viele hilfreiche Tipps aus meinem Atelier.

 

*Auf dieser Seite verwende ich gesponserte Links aus dem Amazon-Partnerprogramm. Mit Deinem Einkauf über diese Links unterstützt Du meine Kunst. Lieben Dank :-)


Meine "Leinwände"

Hier siehst Du einige Steine, welche ich an meinem Lieblingsort an der dänischen Nordsee gesammelt habe.

 

Als ich mit dem Malen der Mandala-Steine begonnen habe, habe ich viel ausprobiert und schnell gemerkt, dass sich nicht jeder Stein zum bemalen eignet.

 

Der Stein sollte nicht zu löchrig sein, wie z.B. Granitsteine; er sollte die Farbe nicht zu schnell aufsaugen, wie z.B. Sandsteine und so hat der perfekte Stein eine ganz glatte Oberfläche ohne viele Unebenheiten und ist idealerweise ganz rund.

 

Leider sind solche Steine sehr schwer zu finden, daher ist es die besondere Herausforderung beim Malen der Mandala-Steine, sich an den jeweiligen Stein anzupassen. Zudem versuche ich beim Malen jeweils die individuelle Färbung des Steines zu berücksichtigen.

 

In diesem Interview im Liebenswert-Magazin erzähle ich noch etwas mehr zu den Steinen, die ich bemale.


Echte Leinwände

Sehr gern male ich zur Abwechslung auch auf kleinen Leinwänden in rund oder eckig und auf Leinwandkarton.

 

So entstehen schöne Sets aus den Mandala-Leinwänden zusammen mit den Mandala-Steinen in denselben Farben und Mustern.

 

Wenn das Baumwolltuch auf der Leinwand recht grob gewebt ist, dann besteht die Gefahr, dass die kleinen Punkte in den Rillen des Baumwollstoffes verlaufen und so grundiere ich die gröberen Leinwände vorab mit mehreren Schichten Acrylfarbe in einem etwas dunkleren Ton als das Mandala selbst.

 

Auf dem Foto habe ich z.B. als Grundierung die Farbe "69 - Weinrot" der Kreul Acryl Matt-Farben genommen.

 

Wenn man keine farbige Grundierung nehmen möchte, kann man auch das durchsichtige Gesso oder auch einfach nur Acryl-Binder als nehmen.


Meine Lieblingsfarben

Die Frage, die mir auf Facebook und Instagram am meisten gestellt wird, ist, welche Farben ich benutze.

 

Tatsächlich habe ich recht früh meine absoluten Lieblingsfarben für mich entdeckt und möchte sie nicht mehr missen. Sie sind von der Firma Kreul und heißen "Hobby Line Acryl Matt", manchmal auch nur "Acryl Matt".

 

Sie haben eine unglaubliche Leuchtkraft und es gibt sie in ganz vielen Farben, so dass man nicht soviel mischen muss und die Farbe immer parat hat.

 

Ich liebe die kleinen 20ml-Fläschchen, da kann man die Farbe direkt aus dem Deckel verwenden. Da sie schnell leer sind, fülle ich sie einfach aus größeren Flaschen wieder auf.

 

Die Kreul-Farben haben zudem die perfekte Konsistenz zum Punkten, die Farbe darf dafür nicht zu pastös und auch nicht zu flüssig sein.

 

Wenn Du die Farben nicht über Amazon beziehen möchtest, findest Du sie zum Teil auch bei "idee. - der creativmarkt", im Kunstbedarf oder auch im Hagebaumarkt.


Dotting Tools

Hier siehst Du meine wichtigsten Werkzeuge, mit denen ich arbeite.

Am liebsten punkte ich mit sogenannten Dotting-Tools aus dem Nail Art Design, die siehst Du oben in der Mitte.

 

Für kleinere Punkte nehme ich ganz feine Pinsel.

Für größere Punkte verwende ich gern das sogenannte "Neiko Transfer Punch Set", welches ursprünglich aus dem Handwerk kommt.

 

Ab und an nehme ich auch ganz gern Rundhölzer zum Punkten.

In jedem Haushalt gibt es viele geeignete Dinge, die man als Dotting-Tool benutzen kann wie z.B. die Rückseite eines Bleistiftes mit Radiergummi, einen Stecknadelkopf, einen Zahnstocher, etc.

 

Ein schönes Set für Einsteiger zum Dotten findest Du bei Amazon, es besteht aus den Nail Art Dotting Tools auf dem Foto, den Rundhölzern (aus Plastik), einer kleinen Pallette zum Anmischen der Farben, verschiedenen Pinseln und einer Schablone für Mandala-Steine oder kleinere Mandalas.


Weitere Tools

Sehr dankbar bin ich über die kleinen Acryldöschen, die Du in der Mitte des Bildes siehst. Wenn ich doch mal einen feinen Farbverlauf brauche wie für den Mandala-Stein auf dem Bild, dann mische ich die Farben gern in diesen kleinen Dosen an, so dass ich sie später weiter verwenden kann und sie nicht auf der Palette eintrocknen.

 

Wenn die Farben in den Dosen etwas trocken werden, dann gebe ich einfach mit der Pipette unten im Bild einen Tropfen Wasser hinzu und schon wird die Farbe wieder schön geschmeidig.

 


Skalpell

Sehr hilfreich ist auch ein kleines Skalpell. Wenn man die Punkte zu nah aneinander setzt, kann es passieren, dass die Punkte ineinander laufen. Ich warte dann, bis die Farbe getrocknet ist und trenne die Punkte mit dem Skalpell oder nehme sie komplett mit dem Skalpell runter.

 

 

Es ist auch sehr nützlich, wenn Du mit einer Farbe punktest, die Dir im nachhinein nicht gefällt oder nicht so gut zu den anderen Farben passt, oder wenn Du aus versehen über die Punkte wischt. Einfach die Farbe trocknen lassen, die Missgeschicke mit dem Skalpell herunterkratzen und anschließend den Bereich neu grundieren und wieder neu bepunkten.


Prophy-Ring

Auf diesem Bild siehst Du den sogenannten Prophy-Ring, über den bin ich gestolpert, als ich bei der Zahnreinigung war und die Dentalhygienikerin so einen Ring trug.

 

Der Ring ist extrem praktisch, wenn man viele kleine Punkte in derselben Farbe nebeneinander setzen möchte. Mit ihm ist der Weg von der Farbpalette bzw. der Farbdose zum Kunstwerk nicht so arg lang und man kann sich so viel besser auf seine Arbeit konzentrieren.

 

Wenn ich nicht aus dem Prophy-Ring, aus dem Deckel der Farbdose oder einer kleinen Acryl-Dose arbeite, dann nutze ich gern eine kleine Mischpalette, die siehst Du auf dem Foto mit meinem Arbeitsplatz ganz oben.


Überlack

Damit die Farbe auf den Mandala-Steinen wirklich fest hält, verwende ich Überlack. Doch vorher lasse ich die Mandala-Steine mindestens 24 trocknen.

 

Es macht wirklich einen großen Unterschied, ob man einen Überlack benutzt oder nicht. Bei sehr glatten Steinen lässt sich die Farbe ohne Überlack leicht ablösen, daher rate ich immer, die Mandala-Steine mit einem Überlack zu fixieren.

 

Beim Überlack bin ich nicht auf eine Marke festgelegt. 

Den Überlack gibt es in verschiedenen Varianten; in matt, seidenmatt und glänzend.

 

Ich bevorzuge einen matten Überlack, welchen Du links im Bild siehst.